Umweltbundesamt empfiehlt Vermeidung von Feinstaub

Feinstaub  /  13. September 2017

Auf der Homepage des Umweltbundesamtes wird vor Feinstaubbelastung in Innenräumen gewarnt. Die sei oft erhöht, weil drinnen weniger Belüftung stattfinde als draußen.
Zudem seien die Quellen für Feinstaub in Innenräumen vielschichtiger und hingen von der individuellen Nutzung der Räume ab. Erwiesen sei, dass das Einatmen von Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand des Menschen wirke. Entscheidend seien dabei im Wesentlichen zwei Eigenschaften der Staubpartikel: die Größe und chemische Zusammensetzung. Je kleiner die Partikel, desto größer ist das Risiko zu erkranken, da sie tiefer in die Atemwege eindringen können ein als größere. Dadurch gelangen sie in Bereiche, von wo sie nicht mehr ausgeatmet werden. Ultrafeine Partikel könnten bis in die Blutbahn vordringen und sich so im Körper verteilen. Da Atmung und Blutkreislauf funktionell und anatomisch sehr eng miteinander verbunden seien, könnten beispielsweise entzündliche Veränderungen im Atemtrakt auch das Herz- oder Kreislaufsystem beeinträchtigen.
Problematisch werden können Metalle, Halbmetalle oder Pestizide, die sich an die Partikel anhaften. Die Weltgesundheitsorganisation habe in Untersuchungen festgestellt, dass es keine Feinstaubkonzentration gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu erwarten ist, informiert das Umweltbundesamt weiter. Gerade längerfristige, auch geringere Konzentrationen wirkten gesundheitsschädigend. „Die Feinstaubbelastung sollte also so gering wie möglich sein“, raten die Experten und zitieren weiter die Innenraumhygiene-Kommission mit einer Stellungnahme zu Feinstäuben in Wohnungen und Schulen. Die Kommission hält eine gesundheitliche Bewertung der Feinstaubkonzentrationen für schwierig wegen der vielfältigen Quellen, aus denen der Staub in Innenräumen stammen kann. Er sei drinnen vielmehr hygienisch unerwünscht, ohne dass damit eine konkrete Aussage zum Gesundheitsrisiko verbunden sei. Trotzdem diene eine Verringerung der Staubkonzentration in der Luft der Vorsorge vor vermeidbaren Belastungen.
Feinstaub hat dem Artikel des Umweltbundesamtes zu Folge mehrere Quellen. Er kommt auf natürliche Weise durch Emissionen aus Vulkanen und Meeren, Bodenerosionen, Wald- und Buschfeuern, Bakterien, Pilzen vor. Durch den Menschen verursachte Quellen sind der Straßenverkehr, Kraftwerke, Industrie und Hausbrand. Durch offene Fenster oder Undichtigkeiten im Haus und durch Anhaftungen an Schuhen oder Kleidung gelangen Verschmutzungen der Außenluft in Innenräume. In Wohnräumen verursachen laut Bundesumweltamt Rauchen, Kerzen, Staubsaugen ohne Feinstfilter im Luftauslass, Bürogeräte, Kochen/Braten und ein offener Kamin Feinstaub.
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