Focus warnt vor Feinstaub und Radon

Feinstaub  /  14. August 2017

“Feinstaub, Radon, Schimmelpilze: Diese Stoffe erhöhen Ihr Krebsrisiko” - so titelt der Focus in seiner Online-Ausgabe zum Thema Krebs. Auf den Feinstaub wird im Text besonderes Augenmerk gelegt.
Im Focus-Artikel werden unter anderem die beiden Wissenschaftlerinnen Dr. Gudrun Weinmayr und Prof. Gabriele Nagel vom Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie an der Universität Ulm zitiert. Die beiden Frauen waren maßgeblich an der Escape-Studie (Escape steht für „European Study of Cohorts for Air Pollution Effects“) beteiligt, die die Auswirkungen der Luftverschmutzung untersucht und dafür mehr als 300.000 Personen aus 17 Kohortenstudien herangezogen hat. An der von der Europäischen Union geförderten Studie waren hochrangige Experten aus ganz Europa beteiligt.
Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Feinstaubpartikel desto eher über die Atemwege aufgenommen werden, je kleiner sie sind. Sie gelangen sogar bis in die Blutbahn. Und: Bereits eine Feinstaubkonzentration unterhalb des europäischen Grenzwerts erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken, heißt es in dem Bericht der Universität Ulm, der unter folgendem Link nachzulesen ist: Neues aus der Forschung
Während Feinstaub durch die Abgasproblematik in Großstädten kein neues Thema ist, so ist doch vielen Menschen nicht bewusst, dass die Belastung in Innenräumen oft höher ist als draußen. Und auch auf eine weitere, weniger bekannte Gesundheitsgefährdung in der Innenraumluft macht der Focus-Artikel aufmerksam: das natürlich vorkommende, radioaktive Edelgas Radon. Eine Studie der Vereinten Nationen habe nachgewiesen, dass es für neun Prozent aller durch Lungenkrebs verursachten Todesfälle verantwortlich ist. Eine Kurzversion des Focus-Artikels können Sie hier nachlesen: Achtung Krebsgefahr

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